rehasport & gesundheitsprävention
Rehasport Orthopädie ist eine spezielle Form des Rehabilitationstrainings, die darauf abzielt, die Mobilität, Kraft und Ausdauer von Menschen mit orthopädischen Beschwerden zu verbessern. Diese Beschwerden können durch chronische Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen verursacht werden. Ziel des Rehasports ist es, die Betroffenen dabei zu unterstützen, ihre körperliche Funktionsfähigkeit zu verbessern und ein höheres Maß an Lebensqualität zu erreichen.
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Rehabilitationssport ist in vielen Fällen sinnvoll. Dies kann z. B. bei allgemeinen Mobilitätseinschränkungen, Rücken- und/oder Gelenkschmerzen, muskulären Problemen oder als weiterführende Behandlung nach einer stationären Reha der Fall sein.
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Der therapeutische Erfolg von Rehasport ist abhängig von einer regelmäßigen Teilnahme. Daher solltest du die verordneten Trainingszeiten einhalten. Wenn du aufgrund von Krankheit oder Urlaub für längere Zeit fehlen solltest, sprich das gern mit uns ab.
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Der Rehasport kann jederzeit beendet werden. Solltest du deine Rehasport-Verordnung ohne Rücksprache mit der Krankenkasse vorzeitig beenden, kann es jedoch dazu führen, dass zukünftige Rehasport-Verordnungen nicht mehr genehmigt werden.
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Ein Einheit beim Rehabilitationssport dauert mindestens 45 Minuten.
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Je nach Diagnose ist die Kostenübernahme 18 bzw. 36 Monate gültig.
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Die Kosten für den Rehasport werden zu 100% von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Du quittierst jede absolvierte Rehasport-Einheit mit deiner Unterschrift, damit wir diese abrechnen können und du die Kosten erstattet bekommst.
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Es gibt keine Vorgabe, wann du mit dem Rehasport beginnen musst, außer in Niedersachsen. Hier muss der Rehasport innerhalb von 3 Monaten nach Rezeptausstellung begonnen werden.
Dein Weg zum Rehasport
3 – Durchführung des Trainings
Der Rehasport wird in zertifizierten Rehasport-Einrichtungen durchgeführt. Diese Einrichtungen verfügen über speziell ausgebildete Trainer und die notwendigen räumlichen Voraussetzungen.
Das Training erfolgt in der Regel in Gruppen und umfasst Übungen zur Mobilisation, Kräftigung, Dehnung und Entspannung.
Die Trainingsinhalte werden individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt und regelmäßig angepasst.
2 – Genehmigung durch die Krankenkasse
Die ärztliche Verordnung muss bei der Krankenkasse eingereicht werden. In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für den Rehasport. Private Krankenkassen haben unterschiedliche Regelungen, daher solltest du dich am besten direkt bei deiner Krankenkasse erkundigen.
Nach Genehmigung der Verordnung durch die Krankenkasse kannst du mit dem Training beginnen.
1 – Ärztliche Verordnung
Der erste Schritt zur Teilnahme am Rehasport ist ein Arztbesuch. Orthopäden, Allgemeinmediziner und auch andere Fachärzte können bei entsprechender Indikation Rehasport verordnen.
Der Arzt stellt eine Verordnung (Formular 56) aus, die in der Regel 50 Übungseinheiten über einen Zeitraum von 18 Monaten umfasst.
4 – Kontinuierliche Überprüfung und Anpassung
Dein Fortschritt wird regelmäßig durch den Trainer überwacht.
Bei Bedarf können deine Übungen angepasst oder zusätzliche ärztliche Beratungen in Anspruch genommen werden.